Wandertage in den Bergen vom Sinai mit Beduinen
Sinai – die bedeutenden Religionen erhielten hier prägenden Einfluss – wartet mit zahlreichen Möglichkeiten auf seine Besucher.
besteigen kleinere Berge, schwimmen in einem kleinen See, erfrischen sich an einer Quelle, sitzen am Lagerfeuer und genießen das selbst gebackene Fladenbrot der Beduinen bei frisch gekochtem, typischen Beduinentee. Der Besuch des berühmten Katharinenklosters und des kleinen Frauenklosters in der Oase Feiran sind weitere Höhepunkte und die faszinierende Unterwasserwelt des Roten Meeres werden Ihnen unvergessliche Eindrücke bieten.
Eine Auswahl unsere aktuellen Highlights:
12 Nächte/13 Tage: Wanderreise - EL HAWA
● Kairo mit den Pyramiden und dem Ägyptischen Nationalmuseum
● Sieben Tage Wandern im Hochsinai mit Besteigung des Mosesberges
● zwei Übernachtungen im Frauenkloster von Wadi Feiran
● zwei Übernachtungen im Gästehaus von Sheikh Mousa in St. Katharine
● Möglichkeiten zum Baden, Schnorcheln und Tauchen
pro Person im Doppelzimmer ab 1187,-€
14 Nächte/15 Tage: Wanderreise - EL SILA
● Sieben Tage Wandern im Hochsinai mit Besteigung des Mosesberges
● Übernachtungen im Frauenkloster von Wadi Feiran und in St. Katharine
● Viele authentische Begegnungen mit dem Alltag der Beduinen
● Sieben Tage Baden in Dahab (ideal zum: tauchen, und schnorcheln)
pro Person im Doppelzimmer ab 1178,-€
8 Nächte/9 Tage: Wanderreise - FEIRAN
● Sieben Tage Wandern im Hochsinai mit Besteigung des Mosesberges
● Übernachtungen im Frauenkloster von Wadi Feiran und in St. Katharine
● Viele authentische Begegnungen mit dem Alltag der Beduinen
● Engagierter einheimischer, Deutsch sprechender Reiseleiter
pro Person im Doppelzimmer ab 995,-€
14 Nächte/15 Tage: Rundreise ST.KATHARINE
● Kairo mit den Pyramiden und dem Ägyptischen Nationalmuseum
● Drei Tage Wandern im Hochsinai mit Besteigung des Mosesberges
● traditionelle Leben der Beduinen kennen lernen
● Acht Tage Baden in Dahab (ideal zum: tauchen, und schnorcheln)
pro Person im Doppelzimmer ab 1228,-€
14 Nächte/15 Tage: Rundreise ZAWATIN
● Fünfzehntägige umfassende Ägypten-Erkundung
● Kairo mit den Pyramiden und dem Ägyptischen Nationalmuseum
● Drei entspannende Tage auf dem Nil an Bord der MS RA II
● ausführlich Luxor und Assuan
● Drei Tage Wandern im Hochsinai mit Besteigung des Mosesberges
● Möglichkeiten zum Baden, Schnorcheln und Tauchen
pro Person im Doppelzimmer ab 1373,-€
15 Tage Reise: Rundreise SERABIT
● Kairo mit den Pyramiden und dem Ägyptischen Nationalmuseum
● eine Übernachtung im Zelt oder unter freiem Sternenhimmel
● eine Übernachtungen im Frauenkloster von Wadi Feiran
● zwei Übernachtungen im Gästehaus von Sheikh Mousa in St. Katharine
● sieben Übernachtungen in Dahab
pro Person im Doppelzimmer ab 1085,-€
Ägypten
Sinai-Halbinsel
Die Sinai-Halbinsel liegt auf der Afrikanischen Platte zwischen dem afrikanischen Kontinent und der arabischen Halbinsel, von der sie
geologisch durch den Jordangraben getrennt ist. Die ca. 61.000 km² große Landmasse ragt bis ins Rote Meer hinein und ist damit etwa eineinhalbmal so groß wie die Schweiz. Im Westen finden wir den
Golf von Sues, im Osten den Golf von Aqaba. Die Halbinsel wird zu Asien gerechnet und stellt de facto das Bindeglied zwischen Asien und Afrika dar. Die Landschaft ist wüstenhaft und besonders im
Süden von schroffen, kahlen Gebirgen geprägt. at-Tih ist der Name der nördlichen Sandwüste des Sinais, in alten Schriften auch Wüste Sur genannt. Es ist ein Schichttafelland zwischen Nordsinai und
dem Gebirge, zu dem der Berg Sinai und der Katharinenberg (Dschabal Katrina) – mit 2642 m Höhe die höchste Erhebung der Halbinsel – gehören. Mit 20 mm bis 50 mm Niederschlag pro Jahr handelt es sich
dabei um die unwirtlichste Gegend der Halbinsel. Dagegen ermöglichen Niederschläge von 150 mm bis 200 mm im Südsinai Nomaden, ihr Vieh in Wadis und an Berghängen zu halten.
Die Halbinsel ist in zwei Gouvernements unterteilt: im Norden das Gouvernement Schimal Sina mit der Hauptstadt al-Arisch und im Süden das Gouvernement Dschanub Sina mit der Hauptstadt at-Tur. Das an
der Mittelmeerküste gelegene al-Arisch ist mit etwa 128.000 Einwohnern (2005) die größte Stadt des Sinai.Noch etwa die Hälfte der insgesamt etwa 1,3 Millionen Bewohner der Halbinsel sind Beduinen,
die sich auf knapp 20 Stämme verteilen und nur noch teilweise ein nomadisches Leben führen. Sie leben von Viehzucht (Ziegen, Schafe, Dromedare), an der Ostküste auch vom Fischfang und zunehmend vom
Tourismus als Führer von Kameltouren durch die Wüste oder in der touristischen Infrastruktur an der Küste. Das griechisch-orthodoxe Katharinenkloster liegt im Süden des Sinai in der Nähe der
Ortschaft Milga unterhalb des 2285 Meter hohen Berges Sinai. Es stammt aus dem 6. Jahrhundert und ist damit eines der ältesten noch erhaltenen Klöster der Christenheit. Im Norden der Halbinsel wird
der As-Salam-Kanal gebaut. Dabei wird Wasser aus dem Nil zur Bewässerung großer trockener Gebiete unter dem Sueskanal hindurch geleitet. Das erste Teilstück wurde 1997 fertig gestellt. [1]. An der
Südspitze der Halbinsel liegen die Stadt Sharm El-Sheikh mit vielen Hotels und der unbewohnte Ras-Mohammed-Nationalpark.
Die Sinai-Halbinsel gehörte seit der frühdynastischen Zeit zum Einfluss- oder Machtbereich des Alten Ägypten. Die Halbinsel hatte bedeutende Türkislagerstätten. Die ältesten dokumentierten
Abbaugebiete sind die Minen vom Wadi Maghara. Bereits im dritten Jahrtausend v. Chr. wurden mehrere Expeditionen in diese Region unternommen, um Türkis abzubauen. Über den nördlichen Sinai und den
Gazastreifen erfolgten im Altertum immer wieder militärische Operationen nach Retjenu. Von dort aus gab es auch mehrere Einwanderungswellen asiatischer Stämme und Nomaden.
Der Sinai war nach der biblischen Überlieferung zu einem Großteil der Schauplatz des Pentateuch und anderer Stellen des Alten Testaments, insbesondere der Geschichte vom Auszug aus Ägypten sowie vom
Bund mit dem Gott JHWH, der Mosesgeschichte, dem Empfang der 10 Gebote und dem Beginn der israelitischen Landnahme.
An der Südspitze des Sinai gibt es einige touristische Einrichtungen, so der Ort Sharm El-Sheikh mit vielen Hotels und das ehemalige Fischerdorf/Beduinenlager Dahab, wo im Meer Korallenriffe zu einem
beliebten touristischen Ziel für Taucher aus aller Welt geworden sind. Sie gehören zu den Nationalparks Dahab und Wadi Nabq. An der äußersten Südspitze befindet sich, ebenfalls reich an
Korallenriffen, der unbewohnte Ras-Mohammed-Nationalpark. Der Tourismus wurde vor mehr als 20 Jahren von den Beduinen initiiert, die durch ihre Gastfreundschaft Globetrotter aus aller Welt im Sinai
willkommen hießen. Sie waren auch die Erbauer der ersten Urlaubcamps, die sich idyllisch in die Küstenlandschaft des Roten Meeres schmiegen. In den letzten Jahren haben die internationalen
Veranstalter und andere Global Player den Sinai als Geldquelle für sich entdeckt und bauen immer mehr Hotels in dieser Gegend. Auch Bauruinen befinden sich dort, zumeist als Projekte mit Krediten
finanziert und dann wegen Unwirtschaftlichkeit oder Geldknappheit aufgelassen. Die Ursachen für den Baustopp der Hotelresorts sind vielfältig, sie reichen von Fehlinvestitionen über Veruntreuung
staatlicher Subventionskredite bis hin zum Rückgang des Tourismus aufgrund der Verunsicherung durch Terroranschläge. Bekannte touristische Orte der Beduinen am Golf von Aqaba sind außer Dahab Nuwaiba
mit Tarabeen und Muzeina Mahash mit idyllischen Beduinen-Camps für verträglichen Tourismus (Strandurlaub, Abenteuerreisen, Studienreisen) und Taba, das an der Grenze zu Israel liegt.











