Kairo / Westliche Wüste und Oasen / Nilkreuzfahrt

Niemand kann in der Wüste leben

und unverändert daraus hervor gehen.

Er wird für immer, mehr oder weniger deutlich,

das Zeichen des Nomaden tragen.

Und er wird immer das Heimweh nach diesem Leben spüren,

ob leise oder brennend.

 

(Sir Wilfried Thesinger)

 

Bizarre Felsen, Wanderdünen und Palmenhaine.. Die Reise durch das unendliche Sandmeer der Westlichen Wüste führt in eine fremde Welt am äußersten Rand der Zivilisation.

 

Eine Auswahl unsere aktuellen Highlights:

Westliche Oasen mit Kairo

10 Tage Reise: WESTLICHE OASEN I

   3 Übernachtungen in Kairo - 5* Hotel Mövenpick Media City

   4 Übernachtungen in ausgewählten Hotels während der Oasentour

   1 Übernachtung im Zelt oder unter freiem Sternenhimmel

   1 Übernachtung in Luxor - 4* Hotel Pyramisa Isis Luxor

 

pro Person im Doppelzimmer ab 1140,-€  

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Westliche Oasen mit Nilkreuzfahrt

16 Tage Reise: WESTLICHE OASEN II

   3 Übernachtungen in Kairo - 5* Hotel Mövenpick Media City

   4 Übernachtungen in ausgewählten Hotels während der Oasentour

   1 Übernachtung im Zelt oder unter freiem Sternenhimmel

   7 entspannende Tage auf dem Nil an Bord der MS RA II

 

pro Person im Doppelzimmer ab 1383,-€  

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Westliche Oasen mit Luxor

13 Tage Reise: WESTLICHE OASEN III

   3 Übernachtungen in Kairo - 5* Hotel Mövenpick Media City

   4 Übernachtungen in ausgewählten Hotels während der Oasentour

   1 Übernachtung im Zelt oder unter freiem Sternenhimmel

   4 Übernachtungen in Luxor - 4* Hotel Pyramisa Isis Luxor

 

pro Person im Doppelzimmer ab 1177,-€  

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Von Kairo durch Mittelägypten

18 Tage Reise: RUNDREISE AMARNA

   Kairo mit den Pyramiden und dem Ägyptischen Nationalmuseum

   von Kairo durch Mittelägypten nach Luxor

   in Mittelägypten: Minya (Beni Hassan, Tell El Armana), Abydos, Dendera

   vier entspannende Tage auf dem Nil an Bord der MS RA II

   fünf Tage Baden in Makadi (ideal zum: tauchen, und schnorcheln)

 

pro Person im Doppelzimmer ab 1664,-€  

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Westliche Oasen mit Baden in Makadi

15 Tage Reise: WESTLICHE OASEN IV

   3 Übernachtungen in Kairo - 5* Hotel Mövenpick Media City

   4 Übernachtungen in ausgewählten Hotels während der Oasentour

   1 Übernachtung im Zelt oder unter freiem Sternenhimmel

   2 Übernachtungen in Luxor - 4* Hotel Pyramisa Isis Luxor

   4 Übernachtungen in Makadi- 4+* Hotel Fort Arabesque mit AI

 

pro Person im Doppelzimmer ab 1382,-€  

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Westliche Oasen mit Baden in DAHAB

17 Tage Reise: WESTLICHE OASEN V

   3 Übernachtungen in Kairo - 5* Hotel Mövenpick Media City

   4 Übernachtungen in ausgewählten Hotels während der Oasentour

   1 Übernachtung im Zelt oder unter freiem Sternenhimmel

   2 Übernachtungen in Luxor - 4* Hotel Pyramisa Isis Luxor

   6 Übernachtungen in Dahab - 3*+ Hotel Happy Life Village

 

pro Person im Doppelzimmer ab 1418,-€  

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Ägyptens Oasen mit Nilkreuzfahrt

15 Tage Reise: WESTLICHE OASEN mit NILKREUZFAHRT

   2 Übernachtungen in Kairo - 5* Hotel Mövenpick Media City

   4 Übernachtungen in ausgewählten Hotels während der Oasentour

   1 Übernachtung im Zelt oder unter freiem Sternenhimmel

   4 entspannende Tage auf dem Nil an Bord der MS RA II

   3 Übernachtungen in Assuan - 4* Hotel Pyramisa Isis Island

 

pro Person im Doppelzimmer ab 1483,-€  

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Ägypten  

 

Oase Bahariyya

Al-Bahariyya (arabisch ‏الواحات البحرية‎ al-Wahat al-Bahriyya, DMG al-Wāḥāt al-Baḥriyya ‚die nördlichen Oasen‘) ist eine der fünf bedeutendsten bewohnten Senken im ägyptischen Teil der Libyschen Wüste. Sie liegt etwa 370 Kilometer südwestlich von Kairo. Die etwa ovale Senke erstreckt sich von Nordosten nach Südwesten, hat eine Länge von 94 km, eine maximale Breite von 42 km und umfasst eine Fläche von etwa 2000 km². Die Senke ist von Bergen umgeben und verfügt über zahlreiche Quellen. Die Senke lässt sich in zwei Siedlungsgebiete unterteilen: dies ist zum einen der Norden mit dem Verwaltungszentrum al-Bawiti und mehreren Dörfern östlich von Bawiti und zum anderen das Gebiet von al-Haiz im Süden.

In einem kleinen Museum sind fünf der „Goldenen Mumien“ ausgestellt. Sehenswert sind auch die vorchristlichen Gräber des Djed-Amun-ef-Anch und seines Sohnes Banentiu aus der 26. Dynastie, die sich im Hügel Qarat Qasr Salim nicht weit entfernt vom Zentrum befinden. Sehr gut erhalten sind die Farben und Hieroglyphen, die denen im Tal der Könige nicht nachstehen. Auch der Alexandertempel kann besichtigt werden.

Bahariyya ist auch ein guter Ausgangspunkt für eine Fahrt durch die Schwarze Wüste (as-Sahra as-sauda), zum Kristallfelsen und zum Nationalpark Weiße Wüste (as-Sahra al-baida). Eine der bedeutendsten benachbarten Oasen ist Farafra. Sie liegt ca. 180 km südlich.

 

 

Farafra

Die Senke al-Farafra (arabisch ‏الفرافرة‎, DMG al-Farāfra) mit ihrem größten Ort Qasr el-Farafra liegt etwa 300 km westlich von Asyut in Ägypten und war zu Zeiten der Pharaonen auch bekannt als Ta-iht (Ta-íḥu) oder Das Land der Kuh. Sie ist mit etwa 2500 Einwohnern nur dünn besiedelt. Die Senke war bereits in den Feuchtzeiten im frühen und mittleren Holozän vor 10.000 bis 6.000 Jahren (8.000–4.000 v. Chr.) besiedelt. Die Senke war auch in pharaonischer Zeit besiedelt. Hierfür liegen aber nur inschriftliche Zeugnisse vor. Das älteste Zeugnis ist die Erzählung vom beredten Bauern: ein Bauer aus dem Natrontal soll verschiedene Produkte im Niltal gegen Nahrungsmittel eintauschen, darunter sind Stäbe aus einem unbekannten Material aus der Oase Ta-íḥu. Weitere Zeugnisse finden sich in verschiedenen ägyptischen Tempeln (Tempelinschrift aus der Zeit Ramses’ II. im Luxor-Tempel, Inschrift des Merenptah im Karnak-Tempel, Oasenliste im Tempel von Edfu). Die noch vorhandenen baulichen Zeugnisse stammen aus römischer oder koptischer Zeit. Die wenigen Inschriften stammen aus koptischer Zeit. Ahmed Fakhry vermutete, dass die römische Besiedelung etwa vom ersten vorchristlichen bis ins zweite nachchristliche Jahrhundert andauerte. Christen besiedelten die Senke etwa vom ersten bis ins siebente Jahrhundert, deren Anteil an der Gesamtbevölkerung ist aber unbekannt. br>
Besonders beeindruckend ist die nördlich der Oase Farafra gelegene Weiße Wüste. Kalkformationen von riesigen Monolithen regen die Phantasie des Wüstenbesuchers an und erinnern an ein steinernes Kamel, einen Pilz, einen Hasen oder einen Pokal. Die Funde am Boden weisen darauf hin, dass hier einst Meeresboden war. Die Wüste ist nur mit geländegängigen Fahrzeugen befahrbar. Eine der bedeutendsten benachbarten Oasen ist Bahariyya, ca. 180 Kilometer nördlich von Farafra.

 

 

Oase Siwa

Siwa (ägyptisch: Sekhetam = „Palmland“; arabisch ‏واحات سيوة‎, DMG Wāḥāt Sīwa) liegt als die westlichste Oasengruppe Ägyptens in der libyschen Wüste und erstreckt sich zwischen der Qattara-Senke im Norden und dem Ägyptischen Sandmeer im Süden. Sie erstreckt sich über eine Länge von 80 km und eine Breite von 2-20 km und liegt als Depression im Durchschnitt 18 m unter dem Meeresspiegel. Siwa ist die Heimat von ca. 23.000 Einwohnern, die Mehrheit gehört der Bevölkerungsgruppe der Berber an. In Siwa wird die Berbersprache Siwi gesprochen. Die Oasengruppe ist somit die einzige berberische Sprachinsel Ägyptens. Außer dem Hauptort Siwa sind noch einige Dörfer (Aghurmi, Abu Schuruf, Chamisa, Bilad ar-Rum und Bahi ad-Din) und Militärstationen in der Oase verstreut. Die großen Gärten und Plantagen in Siwa bestehen vor allem aus ca. 300.000 Dattelpalmen und ca. 70.000 Olivenbäumen. Für den lokalen Verbrauch werden gleichzeitig aber auch Gemüse, Trauben, Feigen, Orangen, Aprikosen und andere Agrarprodukte angebaut. br>
Die Geschichte der Oase lässt sich bis in die 18. Dynastie (1500 v. Chr.) zurückverfolgen. Der Haupttempel, der dem Gott Amun geweiht wurde[1], und die Sprüche seines Orakels waren weit über die Grenzen des Reichs der Pharaonen bekannt. Der bekannteste Besucher des Orakels ist zweifellos Alexander der Große, der Macht und Einfluss des Orakels nutzte und sich in Siwa als „Sohn des Zeus“ begrüßen ließ. In der Antike war Siwa unter dem Namen Ammonion bzw. Ammonium als Orakelstätte der Beduinen bekannt. Am Ende des 18. Jahrhunderts war die Lage der so genannten Ammon-Oase, in der Alexander der Große das Orakel befragte, in Europa kaum bekannt. Nach Johann Michael Wansleben (1664) besuchten erst William George Browne (1792) und Friedrich Konrad Hornemann die Senke und lieferten durch eigene Anschauung Hinweise für die Gleichsetzung von Ammon-Oase und Siwa.