Israel, Jordanien und Ägypten
Drei Länder, dreitausend Jahre Geschichte
Dank der Friedensverträge Israels mit Ägypten und Jordanien haben sich die Grenzen geöffnet. Quality Travel organisiert Touren durch Israel und einen Badeurlaub an den märchenhaften Korallenriffen entlang der ägyptischen Küste des Roten Meeres mit Ausflügen zum St. Katharina Kloster, wo Moses die Zehn Gebote empfing. In Jordanien geht es weiter zum Wadi Rum, dem Weltwunder der Felsenstadt Petra und zur pulsierenden Hauptstadt Jordaniens Amman.
Trotz Internet – eine individuelle Beratung wird nicht ausbleiben! Unser Produktteam sind stets bemüht, jeden Ihrer Wünsche zu erfüllen und Ihre ganz persönliche Traumreise in jeglicher Kombination zu realisieren.
Fordern Sie uns heraus! Wir freuen uns auf Sie.
Eine Auswahl unsere aktuellen Highlights:
ISRAEL, JORDANIEN UND BADEN
● 9-tägige Rundreise durch Israel und Jordanien
● 4-tägige Badeurlaub in Dahab am Roten Meer
Auf einen Blick:
● Höhepunkte Israels mit Aufenthalt am Toten Meer
● Höhepunkte Jordaniens - mit zwei Übernachtungen in Petra
● Kleine Gruppe, ausführlichere Führungen
HÖHEPUNKTE ISRAELS & BADEN AM ROTEN MEER
● 6-tägige Rundreise zu den Höhepunkten im Heiligen Land
● 7-tägige Badeurlaub in Dahab am Roten Meer
Auf einen Blick:
● Höhepunkte Israels mit Aufenthalt am Toten Meer
● Seilbahnfahrt nach Massada
● Bootsfahrt auf dem See Genezareth
ISRAEL & SINAI UND BADEURLAUB
● 5-tägige Rundreise zu den Höhepunkten im Heiligen Land
● 2-tägige Rundreise Katharinenkloster & Moses Berg
● 6-tägige Badeurlaub in Dahab am Roten Meer
Auf einen Blick:
● Besuch von Galiläa, Nazareth und Jerusalem
● Kleine Gruppe, intensivere Führungen
ISRAEL & ÄGYPTEN MIT NILKREUZFAHRT
● 8-tägige Rundreise zu den Höhepunkten im Heiligen Land
● 3-tägige Rundreise zu den Höhepunkte Ägyptens
● 6-tägige Nilkreuzfahrt an Bord der MS RA
Auf einen Blick:
● Besuch von Galiläa, Nazareth, Jerusalem und Bethlehem
● Kairo mit den Pyramiden und dem Ägyptischen Nationalmuseum

Pro Person im DZ/DK ab 1954,-€
ISRAEL
Jerusalem
Jerusalem ist die Stadt der Kontraste. Jerusalem [Yerushalajim (hebr.), Al Kuds (arab.)] ist die heilige Stadt dreier monotheistischer
Weltreligionen – des Judentums, des Christentums und des Islam. Christen aus verschiedener Glaubensrichtungen, weltliche und orthodoxe Juden und Moslems teilen sich die Stadt. Eine Stadt, in der
moderne und altertümliche Stadtviertel direkt nebeneinander liegen. In der so viele verschiedene Kulturen und Lebensarten aufeinandertreffen wie in kaum einer anderen Stadt dieser Welt.
Sultan Süleyman der Prächtige hat zu Beginn des 16. Jahrhunderts der Altstadt von Jerusalem ihr heutiges Aussehen gegeben. Die gewaltigen Stadttore öffnen sich in eine ganz eigene Welt, die das
moderne Israel für Stunden vergessen lassen. Eine Welt aus Tausend-und-einer-Nacht, in ein jüdisches, arabisches, christliches und armenisches Viertel geteilt. Mit Suqs und Basaren voll Leben und
Farben und Düften. Die Welt des Orients breitet sich aus. Dazwischen die Oasen der Besinnung – die 14 Stationen des Leidenwegs Christi entlang der Via Dolorosa, die an der Grabeskirche endet. Pilger
durchqueren laut singend die engen Gassen, um den Spuren Jesu zu folgen. Orthodoxe Juden mit schwarzen Mänteln und Pelzmützen bahnen sich eiligen Schrittes ihren Weg zur Klagemauer. Die Altstadt von
Jerusalem wurde 1983 von der UNESCO als „Weltkulturgut“ anerkannt.
Die Neustadt steht in starkem Kontrast zur Altstadt. Moderne Gebäude und Geschäfte, Fußgängerzonen, Cafés, Bars und schicke Restaurants laden zum flanieren ein. Unendlich viele Museen, Theater,
Galerien und Ausstellungen bieten für jeden Kulturliebhaber das passende Angebot. Wer nach einem Tag in Jerusalem noch überschüssige Kräfte hat, kann in einer der Diskotheken bis in die Morgenstunden
tanzen und junge Israelis treffen.
Inmitten dieser Neustadt, nahe der Altstadt von Jerusalem existiert ein Viertel, das scheinbar weder zu unserer modernen Zeit, noch zum Staat Israel gehört. Hier gibt es kein Theater, kein Kino,
keine Kaffeehäuser, keine Geschäfte mit einem zeitgemäßen Warenangebot. In Mea She’arim wohnen die ultraorthodoxen Juden. Sie haben die ausgestorbene Kultur des Stetl nach Israel verpflanzt. Die
Männer kleiden sich schwarz, tragen Hüte und Schläfenlocken, die Frauen Kopftücher. Nirgendwo gibt es eine solche Dichte an Synagogen wie hier. Denn die Männer haben sich dem religiösen Studium
verschrieben. Der Sabbat wird auf hergebrachte Weise heilig gehalten, also nicht durch Freizeitaktivitäten „entweiht“, der Verkehr wird umgeleitet. Mea She’arim ist ein Anachronismus in unserer Zeit,
aber auch ein Symbol für die Toleranz der israelischen Gesellschaft.
Das goldene Wahrzeichen Jerusalems
Der Berg Moriah, wie der Tempelberg eigentlich heißt, zu dessen Umfassung die heutige Klagemauer einst gebaut worden war, ist für Juden, Muslime und Christen ein heiliger Berg. Hier war Abraham bereit, seinen Sohn Isaak zu opfern und baute König Salomon seinen berühmten Tempel. Der Jude Jesus wurde hier beschnitten, und vertrieb die Geldwechsler. Und wurde hier in der Antonia-Festung verurteilt und erwartete seine Hinrichtung. Ein Felsen des Berges schließlich zeigt den Fußabdruck, den Mohammed hinterlassen haben soll, als er sein Pferd el-Buraq, Blitz, bestieg und auf seinem Rücken die legendäre Himmelsreise antrat. Über diesem Felsen wölbt sich heute die goldschimmernde Kuppel des Felsendoms, einem der bedeutendsten Bauwerke frühislamischer Kunst.
Die Klagemauer
Die Westmauer des Tempelberges in Jerusalem ist der einzige Teil des Zweiten Tempels, der nach der babylonischen Gefangenschaft der Juden errichtet worden war und die einebnende Strafaktion der römischen Truppen für den jüdischen Aufstand überlebte. Fast 500 Meter lang und 18 Meter hoch ist dieser Teil der Umfassungsmauer des Tempelberges, der heute das größte Heiligtum der Juden darstellt und in aller Welt als Klagemauer bekannt ist. Hier treffen sich die Gläubigen zum Gebet, nach Geschlechtern getrennt, hier feiern Eltern die Bar Mizwa ihrer Söhne, hier stecken fromme Juden Zettelchen mit Wünschen in die Ritzen des Mauerwerks. „Briefkasten Gottes“ wird sie deshalb auch genannt.
Das Tote Meer
Wie weit muss man hinuntersteigen, um an das Tote Meer zu kommen? Rund 400 Meter unter den Meeresspiegel. Und wie tief ist der salzige
Binnensee? Fast genau so tief, zumindest an seinem nördlichen Teil. Spannend? In der Tat!
Das Tote Meer übt aufgrund seiner Einzigartigkeit eine ganz besondere Faszination aus. Der tiefste Punkt der Erde ist seit vielen Jahren ein sich immer größerer Beliebtheit erfreuender Erholungs- und
Kurort. Sowohl Touristen als auch Einheimische wissen die positive Wirkung, die das Wasser, die Luft und die mineralhaltigen Schlammpackungen mit sich bringen zu schätzen.
Da die verdampfende Wassermenge höher ist als jene, die in den See hineinströmt, ist das Tote Meer der salzhaltigste Binnensee auf der Welt (340 Gramm Mineralien pro ein Liter Wasser). Obwohl in dem
salzigen Wasser nichts überleben kann, spendet es Vitalität und Energie für den gesamten menschlichen Organismus. Es regeneriert den Körper und die Seele und ist weltweit bekannt für seine
therapeutischen Kräfte.
Das Tote Meer kann man auch als „tiefsten Wellnessort der Welt“ bezeichnen. Im südlichen Teil werden die Salze für die Industrie hervorgeholt, während sie im nördlichen Teil zu therapeutischen
Zwecken genutzt werden. Die besondere Zusammensetzung der Salze und Mineralien im Wasser macht sie so ausgesprochen wertvoll für den Körper. Auf dem Meeresgrund befinden sich Ablagerungen schwarzen
Schlammes, der sich mit Leitigkeit auf den Körper verteilen läßt und ebenfalls zur Mineralzuführung beiträgt. Und wenn das noch immer nicht reicht, so tragen auch die bromidenhaltigen Dämpfe und der
hohe Sauerstoffgehalt der Luft zum Wohlbefinden des Körpers bei. Der gesundheitliche Wert des Toten Meeres kann eigentlich gar nicht hoch genug gelobt werden.
Das Tote Meer liegt am Rande der judäischen Wüste, ein dürres und heisses Gebiet, an den Hängen riesiger Felsen, so dass es auch als wichtiges Wüstentourismuszentrum gilt. Entlang seines Ufers
sprudeln zahlreiche Quellen, in deren Umfeld wilde Pflanzen blühen. Die besondere Mischung aus Wüstenlandschaft und fruchtbaren Oasen nimmt sowohl die Augen als auch das Herz gefangen und zieht
dementsprechend viele Besucher an. Die Hauptsattraktionen sind zweifellos der Sodom Berg, der Darga-Strom (Nakhal Darga) sowie die Naturschutzgebiete Ein Gedi und Einot Zukim (Ein Faschkha). Neben
den Naturgebieten befinden sich in dieser Gegen aber auch für die Geschichte des Landes Israel wichtige historische Stätten, die den antiken Zauber der Umgebung bewahren. Hierzu gehören die Festung
Massada, das antike Ein Gedi und die Qumran-Stätte, in deren Höhlen und Umgebung alte Schriftrollen gefunden wurden, unter ihnen die Schriftrollen der jüdäischen Wüste, die Einblick in die Anfänge
des Christentums geben, sowie Texte der Sekte der Essener, die als Vorgänger des Christentums gilt.
Die judäische Wüste wurde zu einem Zentrum für Gläubige, die Gott ihr Leben opfern wollten und hier, teilweise in Felsen der Wüste gehauene Kloster errichteten. Hierzu gehören etwa die Klöster St.
Georg, Mar Sabas, Johannes in der Wüste, u.a. Einige der Kloster sind bis heute bewohnt, andere können besichtigt werden. Sie tragen gemeinsam mit der außergewöhnlich schönen und wilden
Wüstenlandschaft zu einer einzigartigen Urlaubserfahrung bei.










